Aschgabat, Turkmenistan

Man sagt, dass die Liebe gerade das ist, was Turkmenistan und gerade Aschgabat, die Haptstadt Tukmenistans, am besten charakterisiert. Wenn man diese Stadt kennen lernt, bleibt keinen Zweifel mehr, dass die, in den malerischen Vorgebirgen Kopetdaga gelegene, Stadt mit viel Liebe gebaut wurde. Eine Menge von blühenden Parks und schönen Springbrunnen, auch Meisterwerke der monumentalen Architektur, und die lächelnden Bürger sind ein guter Beweis dafür.

Aschgabad befindet sich, fleissig bewässert, mitten in der Wüste im Süden des Landes. Erdbeben haben sie mehrmals in Schutt und Asche gelegt. Heute ist sie ein wichtiges Industrie- und Kulturzentrum, beherbergt eine Akademie der Wissenschaften, drei Theater und eine Oper. Dem Museum der Schönen Künste fällt die wichtige Rolle zu, für die Verbreitung der Nationalkultur zu sorgen. Es beherbergt wichtige Kunstsammlungen (mittelalterliche Ikonen, Portraits aus dem 19. Jh.). Hier kann man eine reiche Sammlung einzigartiger Teppiche bewundern.

Aber Aschgabat ist auch das im Zuckerbäckerstil erbaute steinerne Vermächtnis des wohl bizarrsten Despoten, den es in den letzten 60 Jahren auf der Welt gegeben hat: Saparmurat Nijasov, genannt Turkmenbaschi, „Haupt aller Turkmenen“. Die Stadt ist voll mit den vergoldeten Riesenstatuen dieses Führers.

Die Stadt ist ausserdem für ihre, mit weissen Marmor ausgekleideten Gebäuden bekannt. So viele weisse Marmorgebäude hat keine andere Stadt auf der Welt. Deshalb steht die Stadt im Guinness Buch der Rekorde.

achgabat

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