Chiwa, Usbekistan

Nach einer Legende wurde Chiwa gegründet, als Noahs Sohn Schem an diesem Ort einen Brunnen ausgrub. Die Stadt existierte zweifellos schon im 5. Jh. v. Chr. und diente als Warenumschlagplatz an der Seidenstrasse, die Indien mit dem Kaspischen Meer und der Wolga verbindet.

Unter den besonders interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt erwähnen wir das massiv gebaute, aber unvollendet gebliebene Minarett Kalta-Minor, das mit Ornamentgürteln aus blauen, türkisfarbigen, grünen und weissen Fliesen geschmückt ist, weiter den Säulenwald im Halbdunkel der Juma-Moschee, die Kunya-Ark-Zitadelle, den reich verzierten Tosh-Khovli-Palast, die Islam-Hoja-Medrese und ihr an einen Leuchtturm erinnerndes Minarett – Chiwas höchstes Bauwerk, und auch das mit prächtigen Kacheln verzierte Pahlavon-Mahmud-Mausoleum.

khiva

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