Isfahan, Iran

Ein altes Sprichwort aus dem 16. Jh. besagt: „wer Isfahan gesehen hat, der hat die Hälfte der Welt gesehen”.

Die iranische Stadt Isfahan ist die drittgrösste Stadt der Islamischen Republik Iran, und die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Isfahan. Erbaut wurde Isfahan im 4. - 5. Jh. v. Chr. in der Zeit der Achämeniden. Schon im 9. Jh. war Isfahan ein Handelszentrum für Seide und Baumwollstoffe geworden. Unter den Seldschuken im 12. Jh. erlebte die Stadt ihre erste Blütezeit. Eine erneute Blütezeit folgte unter dem Safawidenschah Abbas I (1587 - 1629). Es gelang ihm, Isfahan als ein Zentrum der Kunst, des Handwerks, der Wissenschaft und des Handels zu etablieren. Dank der gut erhaltenen Moscheen, Paläste, Kirchen und Brücken, zählt Isfahan zu den schönsten Städten des Orients und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die unzähligen Universitäten ziehen Tausende von Studenten in die Stadt und halten sie jung.

Das heutige historische Stadtbild ist durch Paläste, eine Vielzahl von Minaretten und durch die türkisfarbenen Kuppeln der Moscheen geprägt. Ganz beeindruckend sind die Prachtanlage des Imam-Platzes (Meidan-i-Imam) und die 33-Bogen-Brücke über den Zayandehrud-Fluss. Farben beherrschen das Stadtbild. Die Teehäuser unter den Brücken sind voller Gäste, und fröhliche Menschen verweilen auf den Grünflächen und auf den beleuchteten Brücken bis spät in die Nacht.

ispahan

© 2018 seidenstrasse-reisen.com | Alle Rechte vorbehalten