Yazd, Iran

Yazd ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Iran. Die Stadt liegt 250 km östlich von Isfahan. Yazd wurde in einer Oase gegründet, liegt zwischen den Wüsten der Dascht-e Kavir und der Dascht-e Lut und ist von den Höhenzügen des Shirkuh- und Kharanaq-Gebirges umgeben. Die Stadt existiert seit dem 3. Jh. v. Chr., und ist das Zentrum des zoroastrischen Glaubens im Iran, welches im alten Persien am meisten verbreitet war, bevor die Araber den Islam ins Land brachten.

Eine sehenswerte Ansicht bietet die faszinierende Altstadt von Yazd. Sie ist bekannt für die in dieser Gegend typischen Windtürme, die in der ganzen Stadt in unterschiedlichen Höhen auf den Wohnhäusern stehen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Begräbnistürme der Zarathustrier - „Türme des Schweigens” -, die Freitagsmoschee, eine der beeindruckendsten islamischen Sakralbauten Persiens,mit ihrem strahlend blauen Eingangsportal und den geschwungenen Arkaden, mit ihren prachtvollen Majoliken und den höchsten Minaretten des Landes. Sehenswert sind auch auch der Dowlat Abad-Garten und der Amir Chaqmaq-Komplex, der zoroastrische Feuertempel, dessen heilige Flamme seit ca. 470 AC brennt, das Wasser-Museum und der Basar. Yazd ist auch bekannt für die Seiden- und Textilverarbeitung sowie die Brokat-Herstellung.

yazd

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