Iran – Armenien – Georgien

Aus dem antiken Persien zum malerischen Kaukasus

Lassen Sie sich ein auf dieses historische und kulturelle Abenteuer, vor einer landschaftlich einmaligen Kulisse.Die islamische Kultur, Moscheen, Karawansereien und die Zeugen des Persischen Reiches sowie die weiten Wüsten ziehen alle in ihren Bann. Zeugen einer bewegten Geschichte, christliche Klöster, Kirchen und archäologische Schätze, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Länder und laden Sie zu einem abwechslungsreichen Erlebnisreise ein.

REISEVERLAUF

1. Tag Schiras (Iran)
Ankunft in Schiras. Begrüssung durch unseren deutschsprachigen Reiseleiter. Transfer zum Hotel. 

2. Tag Schiras (Iran)

Am Nachmittag erleben wir einen interessanten Stadtbummel durch die „poetische Hauptstadt Persiens, die Stadt der grossen Dichter Saadi und Hafis. Wir bewundern den herrlichen Rosengarten mit dem Hafis-Mausoleum, die Orangerie Bagh-e Narandjestan, den Eram Garten mit seinen zahlreichen Wasserläufen und den Karim Khan Zand-Boulevard mit der alten Stadtfestung Karim-Khan-Zand. Wir können auch den Basar-e Vakil besuchen, welcher eine grosse Vielfalt an Stoffen, Tüchern, Gewürzen, Teppichen und bunter Kleidung anbietet. Ruhezeit.

3. Tag Schiras – Persepolis – Naqsch-e-Rostam – Pasargadae – Yazd
Wir begeben uns auf die Entdeckungen in Persepolis, wo der Glanz und der Geist der alten Kultur noch immer zu spüren sind. Wir erkunden hier die Ruinen der früheren Königsresidenz. Danach besuchen wir die archäologische Stätte Naqsch-e-Rostam, wo sich die vier Gräber achämenidischer Grosskönige befinden. Die Route geht weiter zur achämenidischen Ruinenstätte Pasargadae. Besichtigung des Grabmals von König Kyros. Spät am Abend kommen wir in Yazd an.

4. Tag Stadtrundgang in Yazd
Stadtbummel in der aus Lehm erbauten Wüstenstadt Yazd. Wir besichtigen den Amir Chaqmaq-Komplex, den Feuertempel, die Freitagsmoschee, den Basars und natürlich die zoroastrischen „Türme des Schweigens“. Später besuchen wir das Wassermuseum. Mittagessen in einer ehemaligen Karawanserei, welche einer Oase in der Wüste ähnelt und gegenwärtig ein Restaurant ist. Am Abend machen wir einen Spaziergang in der hell erleuchteten Stadt. Freie Zeit zur Verfügung.

5. Tag Yazd – Kharanaq – Chak Chak – Nain – Isfahan
Zu Beginn des Tages fahren wir zum Dorf Kharanaq, dessen altes Zentrum verlassen und heute zu einem Reiseziel geworden ist. Um nach Chak-Chak und Kharanaq zu gelangen, besteigen wir die stolzen Berge. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, die bedeutendste zarathustrische Pilgerstätte mit dem beeindruckenden Feuertempel Pir-e Sabz von der Bergspitze aus zu bewundern. In Nain besichtigen wir die frühislamische Freitagsmoschee. Im Anschluss kommen wir nach Isfahan an.

6. Tag Stadtrundgang in Isfahan
Isfahan ist die drittgrösste Stadt der Islamischen Republik Iran und die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Das Herz der Stadt ist der Imam-Platz. In seiner Nähe besichtigen wir die Imam und Sheikh-Lotfollah Moscheen, mit ihren Kuppeln, Arkadengängen und Innenhöfen. Wir erleben auch einen schönen Spaziergang durch die Tschahar Bagh Avenue. In der Nähe besichtigen wir den Hasht-Behesht Palast (Palast der acht Paradiese). Weiter erkunden wir die armenische Wank-Kathedrale aus dem 17. Jh., ein deutlicher Beweis für das friedliche Zusammenleben beider Völker. Ruhezeit.

7. Tag Isfahan – Abyaneh – Kaschan
Frühmorgens Fahrt nach Abyaneh, zum traditionellen Dorf Abyaneh, welches für seine terrassenförmigen Lehmhäuser bekannt ist, und dessen Einwohner aussergewöhnlich bunt gekleidet sind. Später kommen wir in die Stadt Kaschan an, bekannt für ihre wertvollen Teppiche und Keramik. Nach der Ruhezeit besuchen wir das historische Haus Borudjerdi und die alte Stadtmauer. Ein wichtiger Höhepunkt ist der paradiesische Fin-Garten.

8. Tag Abflug Teheran – Jerewan (Armenien)
Heute heisst es Abschied nehmen von dem Iran. Abfahrt zum Flughafen von Teheran. Abflug nach Jerewan, der Hauptstadt Armeniens. Begrüssung durch unseren deutschsprachigen Reiseleiter. Transfer zum Hotel. Ruhezeit.

9. Tag Jerewan: Stadtrundgang
Begrüssung vom lokalen Reiseleiter um 9 Uhr im Hotel. Jerewan – eine der ältesten Städte der Welt heisst Sie herzlich willkommen und lädt Sie zu einem schönen Stadtbummel ein. Zunächst besuchen wir das Museum Matenadaran, die Aufbewahrungsstätte des heiligen Kulturgutes, der alten Handschriften, welche über die Tradition und mehrtauesendjährige Geschichte Armeniens sprechen. Das Gebäude liegt am Ende des Mesrop Maschtots Boulevards und blickt über die ganze Innenstadt. Weiter besichtigen wir die Megerian Carpets-Fabrik, wo wir die wunderbare Vielfalt von handgeknüpften Teppichen bewundern. Nach einem traditionellen Mittagessen vor Ort erkunden wir Tsitsernakaberd, das Museum und die Gedenkstätte für Genozid. Nach der Ruhezeit erleben wir einen schönen Stadtbummel.

10. Tag Jerewan – Amberd – Aragaz – Jerewan
Aragaz (4090 m), der höchste Berg Armeniens, ist unser heutiges Tagesziel. Unterwegs erkunden wir die teilweise zerstörte Festung Amberd (2300 m ü. M.) aus dem 11. Jh., mit ihrem Wehrturm, ihren Bädern, Stadtmauern und der Kirche Vahramaschen. Picknick vor Ort. Weiter fahren wir zum Hochgebirgssee Qari Litsch, „Steinsee”, einem beliebten Campingplatz für Bergsteiger. Wir bewundern die alpinen Landschaften, schöne Vielfalt an Farben, Quellen und die reine Gebirgsluft. Je nach Wunsch machen wir eine Wanderung bis zum Südgipfel (3880 m ü. M.). Rückfahrt nach Jerewan. Ruhezeit.

11. Tag Jerewan – Geghard – Basaltorgeln – Garni – Jerewan
Zu Beginn des Tages fahren wir nach Kotajk, in die westliche Provinz Armeniens. Am Eingang des oberen Azat-Tales besichtigen wir das Felsenkloster Geghard aus dem 13. Jh. Seit 2000 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weiterfahrt nach Garni. Wir bewundern die Orgelsymphonie der Steine, ein Ensemble von herrlichen Orgelpfeifen aus Basalt. Aufstieg zum heidnischen Tempel von Garni aus dem 1. Jh. Rückfahrt nach Jerewan. Freie Zeit zur Verfügung.

12. Tag Jerewan – Chor Wirap – Areni – Norawank – Karahundsch – Goris
Der wunderschöne Süden Armeniens erwartet uns mit seinen fruchtbaren Tälern und grossartigen Landschaften. Wir erkunden das Kloster und den Wallfahrtsort Chor Wirap aus dem 4. Jh. Armenien verfügt über eine sehr lange Weinbautradition. Weindegustation und traditionelles Mittagessen bei einer Winzerfamilie in Areni, im „armenischen Bordeaux. Südlich von Areni, in der Amaghu Schlucht, bewundern wir Norawank, eines der schönsten Klöster Armeniens. Kaffeepause in einem gemütlichen Höhlencafé. Unterwegs nach Goris besichtigen wir die Megalithkultur Karahundsch - „Armenisches Stonehenge (5000 – 5500 v. Chr.). Ankunft in Goris. Ruhezeit.

13. Tag Goris – Chndsoresk – Tatew – Goris
Morgenfahrt in das alte Dorf Chndsoresk. Erkundung zahlreicher Höhlenwohnungen. Weiterfahrt zum Kloster Tatew, einem bedeutenden geistlichen Zentrum Armeniens, wo viele Manuskripte erstellt wurden. Durch die Seilbahn „Flügel-Tatew bestaunen wir die grossartigen Panoramen, die bergige, überwältigende Landschaft der steilen Worotan-Schlucht.

14. Tag Goris – Selim – Noratus – Hayrawank – Sewanawank – Dilidschan
Erkundungsfahrt zur Karawanserei Selim. Uns begleitet der grossartige Blick auf das Selim-Tal. Die Route geht weiter nach Noratus, bekannt für die Chatschkars im mittelalterlichen Kreuzsteinfriedhof. Wir fahren weiter zum Sewannsee, „der blauen Perle Armeniens. In der Nähe des Dorfes Hayrawank, am westlichen Ufer des Sewansees, besichtigen wir das Kloster Hayrawank aus dem 9. Jh. Auf der Halbinsel Sewana erkunden wir die Kirche Sewanawank mit einem der fünf Allerheiligsten Kreuzsteine. Am Abend Fahrt nach Dilidschan. Ruhezeit.

15. Tag Dilidschan – Haghartsin – Goschawank – Tiflis (Georgien)
Heute erleben wir die malerische Stadt Dilidschan, „die armenische Schweiz. Dichte Wälder, unberührte Landschaften und sanfte Hügel umgeben die Stadt wie eine grüne Mauer. Ganz in der Nähe von Dilidschan, in tiefen Wäldern, besichtigen wir die Klöster Haghartsin (11. Jh.) und Goschawank (12. -13. Jh.), Zeugen der alten Kultur und Geschichte von Armenien. Im Anschlusss Fahrt zur georgischen Grenze. Nach der Grenzkontrolle einstündige Fahrt nach Tiflis. Ruhezeit.

16. Tag Stadtrundgang in Tiflis
Begrüssung vom lokalen Reiseleiter um 9 Uhr im Hotel. Die Altstadt, das historische Zentrum von Tiflis, welches sich am Fuss des heiligen Berges Mtasminda befindet, lädt zu schönen Entdeckungen ein. Fast alle Gebäude sind historische und kulturelle Denkmäler: Metechi Kirche (5. - 8. Jh.), die einst die Residenz der georgischen Könige war, die Ziegelgewölbe der Schwefelbäder und die Orbeliani Bäder mit der Fassade einer persischen Madrasa. Mittagessen. Aufstieg zur Nariqala Festung (4. Jh.), sowie Besichtigung der Synagoge, der Sioni Kathedrale und der Antschischati-Basilika (6. Jh.), der ältesten Kirche in Tiflis.

17. Tag Tiflis – Dawit Garedscha – Tiflis
Frühmorgens fahren wir zum 3000 Jahre alten Höhlenkloster Dawit Garedscha in der Halbwüste. Es wurde im 6. Jh. von Dawit, einem der „dreizehn syrischen Väter“, welcher das Christentum in Georgien verbreitet hat, gegründet. Wanderung vor Ort. Mittagessen in einem aussergewöhnlichen Lokal. Rückfahrt nach Tiflis. Ruhezeit.

18. Tag Tiflis – Dschwari – Mzcheta – Ananuri – Stepanzminda (Kasbegi)
Beim Tagesanbruch fahren wir in die alte königliche Hauptstadt Mzcheta. Besuch der Swetizchoweli-Kathedrale, der am meist verehrten Kirche Georgiens. Ganz in der Nähe von Mzcheta besichtigen wir das Kloster Dschwari auf einem Vorsprung des Sagurani-Bergrückens. Zusammen mit anderen Monumenten von Mzcheta wurde dieses Kloster auch in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Unsere Reise geht weiter entlang der berühmten Georgischen Heerstrasse. Unterwegs bestaunen wir grandiose Landschaftspanoramen. Am nordwestlichen Ufer des Stausees von Schinwali besichtigen wir die Festung Ananuri aus dem 16. Jh. und bewundern den atemberaubenden Blick auf das Aragwi Tal. Am Nachmittag kommen wir in Stepanzminda an. Ruhezeit.

19. Tag Ein weiterer Tag in Stepanzminda (Kasbegi)
Wanderungstag in Stepanzminda. Abstecher zum Dorf Gergeti, wo die heilige Dreifaltigkeitskirche (Gergetis Sameba) hoch auf dem Berg thront. Auch heute ist sie ein Wallfahrtsort und ist ein wichtiger Höhepunkt auf der Fahrt entlang der Georgischen Heerstrasse. Von hier aus kann man bei gutem Wetter einen der höchsten Gletscher Georgiens, Kasbek (5047 m) bewundern. Am Nachmittag entdecken wir das Dorf Sno mit seinem mittelalterlichen Wehrturm aus dem 16. Jh. Viele Wanderrouten bieten hier die Möglichkeit die Gegend immer neu zu entdecken, grossartige Berglandschaften zu bewundern und sich im Einklang mit der Natur völlig zu entspannen.

20. Tag Stepanzminda (Kasbegi) – Achalziche
Wir fahren heute nach Süden Georgiens. Nach etwa 5 Stunden Fahrt erreichen wir nach Achalziche. Die Sadt liegt am Fluss Pozchowiszqali. Nach kurzer Mittagspausause erkunden wir die Altstadt, Rabati genannt. Hier sind noch die Darbasebi, die traditionellen Häüser im georgischen Stil, zu finden. Wir besichtigen die Festung, wo sich eine Moschee und die Ruinen einer Madrasa (Koranschule) befinden.

21. Tag Achalziche – Wardsia
Abfahrt nach Wardsia. Besichtigung des Höhlenklosterkomplexes Wardsia (12. - 13. Jh.) - Denkmal für Epoche der Goldzeitalter. Über 900 m entlang dem linken Ufer vom Fluss Kura wurden bis zu 600 Räume geschlagen: Kirche, Kapellen, Abstellräume, Badebassins, Mensen, Bibliothek und Schatzkammer. In der Klosterfestung wohnten mehr als 1000 Mönche und während eines Angriffes könnten sich hier tausende Menschen verstecken.

22. Tag Wardsia – Tiflis
Heute kehren wir wieder in die Hauptstadt zurück. Unterwegs erkunden wir die Chertwisi Festung aus dem 10. Jh. Auf dem Weg nach Tiflis geniessen wir auch den imposanten Blick auf den naturschönen See Parawani. Ankunft in Tiflis am Nachmittag. Freie Zeit zur Verfügung. Vorbereitung auf die Heimreise.

23. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen. Ende unerer Dienstleistungen.

Empfohlene Verlängerung in Georgien

23. Tag Wardsia – Mestia
Abfahrt in die historische Bergregion Swanetien, deren Bergdörfer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Ankunft in Mestia, der legendären Hauptstadt des gebirgigen Teils von Swanetien. Abendessen. Übernachtung im Hotel.

24. Tag Mestia – Uschguli – Mestia
Morgenfahrt ins Dorf Uschguli (2200 m), welches als das höchstgelegene dauerhaft bewohnte Dorf Europas gilt. Von hier aus ist der Gipfel des Berges Schchara (5200 m) zu sehen. Besichtigung der Lamaria-Kirche aus dem 12. Jh. Fusswanderung. Rückfahrt nach Mestia am Abend. Abendessen. Ruhezeit.

25. Tag Ein weiterer Tag in Mestia
Stadtrundgang durch die Stadt, UNSECO-Weltkulturerbe. Besichtigung des historisch-ethnographischen Museums, Erkundung der Wehrtürme von Mestia. Freie Zeit zur Verfügung.

26. Tag Mestia – Tiflis
Auf dem Rückweg nach Tiflis besichtigen wir das Kloster Gelati und die restaurierte Muttergotteskirche Bagrati (10. - 11. Jh.), beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ankunft in Tiflis. Ruhezeit. Vorbereitung auf die Heimreise.

27. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen. Ende unerer Dienstleistungen.

PREISE/LEISTUNGEN

 
Preis pro Person: 3990 €
Einzelzimmerzuschlag: 650 €
Kleingruppe: 4–12 Personen

Enthaltene Dienstleistungen

Transport
•Alle Transfers und Nahverkehr
•Abflug: Teheran – Jerewan
Begleitung
•Lokaler deutschsprechender Reiseleiter
•Geologe (1 Tag in Armenien)
•Architekt (1 Tag in Armenien)
Unterkunft, Verpflegung und Getränke
•22/26 Übernachtungen in bequemen Hotels (Doppelzimmer)
•Vollpension (vom Frühstück des 2. Tages bis zum Abendessen des vorletzten Tages)
•Trinkwasser
Eintritte
•Alle Eintrittskarten
Reisevorbereitung
•Reisedokumentation
•Visaunterstützung
•Karten

*Linienflug im Preis nicht enthalten

TERMINE

STATUSVONBISPREISEZ-ZUSCHLAGBemerkungen
Garantiert 11.09.17 03.10.17 €3990 € 650 Maximum 12 Personen
mindestens 4 Freiplätze 03.05.18 25.05.18 €4380 € 670 Maximum 12 Personen
mindestens 4 Freiplätze 18.09.18 10.10.18 €4380 € 670 Maximum 12 Personen


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HINWEISE

Die Route kann aus Sicherheitsgründen, aufgrund klimatischer Gegebenheiten, unerwarteter Klimaschädlichkeiten, Problemen auf den Zufahrtswegen, Streiks, lokaler Festlichkeiten abgeändert werden. Wir werden uns bemühen, die bestmögliche Lösung dabei zu finden.

 

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