Orchon, Mongolei

Wenn Sie auf der Suche nach einer ganz einzigartigen Zivilisation sind, dann sind Sie hier richtig. Mongolei: ein Land der Wüsten, der Jurten, Steppen und einer ganz anderen Zivilisation. Hier erwarten Sie die Nomaden, um Ihnen die unentdeckten Seiten ihres Landes zu zeigen und Ihrem Leben authentische Momente zu verleihen. Sie sind zu einer schönen Erlebnisreise durch das Orchon Tal eingeladen, welches ein Höhepunkt in Mongolei ist.

orkhonvalley

Ein grosser Bereich des Orchon-Tals (1.220 km²) wurde 1994 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen. Das Flusstal des Orchon im Herzen der heutigen Mongolei entwickelte sich schon früh zu einer der wichtigsten Siedlungsregionen. Die Geschichte hat hier ihre Spuren verewigt: inmitten der weiten mongolischen Bergsteppen findet man namenlose Zeugnisse einer vergangenen Zivilisation heraus, die über die Sitten und Bräuche der Derzeitigen erzählen. Die Orchon Täler sind seit alters her Nomadenland. Zwei Stämme: Hunnen und Uiguren siedelten hier. An den Ufern des Orchon wurden alttürkische Stammesfürsten und die Krieger dieser Stämme bestattet.

Orchon ist der längste, heiligste und wenig erforschte Fluss der Mongolei. Der mythenumwobene Fluss durchquert das Herz der Mongolei. Er ist die Lebensader der Region: Das Wasser spielt hier eine lebenswichtige Rolle. Der Fluss bewässert die Berge und macht die zu einem schönen Grünparadies. Jedoch ist hier das Spiel der Natur zu beobachten: scharfe Winter, staubige Sommer, dem Regen folgen trockene Zeiten, weswegen der Fluss komplett ausgetrocknet wird. Solche Lebensbedingungen machen das Leben der Steppenstämme richtig hart. Jedoch ist das Menschendasein bis heute hier im Tal zu spüren. Das Naturspiel ist den Einheimischen bewusst und sie haben inzwischen eigene Lebensstrategie entwickelt und sich die örtlichen Bedingungen völlig angepasst.

Der Weg immer den Fluss Orchon entlang zeigt Ihnen die Harmonie zwischen Natur- und Menschenleben. Auf dem Weg tauchen immer wieder Jurten, Tiere wie Pferde, Schaf- und Yakherden auf, die unbegleitet durch das Land ziehen. Alle Tiere sind markiert und stehen im Besitz einer Nomadenfamilie. Seit früheren Zeiten leben die Stämme hier von der Viehzucht und wandern von Weidestelle zur Weidestelle. Besonders bekannt sind die mongolischen Pferde, die sich von den anderen durch ihre kurzen Beine und grosse physikalische Kraft unterscheiden. Dadurch konnten Sie eine grosse Entfernung in kurzer Zeit schaffen. Die Mongolen waren geborene Reiter, dessen Leben von Kind an auf die Pferde und in den Feldzügen verging. Sie befanden sich immer in einem ständigen Umzug. Eine sesshafte Kultur zu entwickeln war hier unmöglich. Jedoch haben die Menschen feste Bauwerke errichtet, deren Spuren heute noch geblieben sind.

Mongolei ist ein beliebter Ort für die Archäologen, die sich auf die Suche der Offenbarung einer vergangenen Zivilisation gemacht haben. 1235 liess Dschingis Khan, der grösste Herrscher der Mongolei, im Orchon-Tal die Hauptstadt der Mongolen bauen, eine prachtvolle Palastanlage mit prächtigen Empfangshallen. Im Orchon-Tal lag das Verwaltungszentrum für ein Imperium, das vom Pazifik bis zum Mittelmeer reichte. Heutzutage geht die Suche nach dem Palast des Grosskhans weiter. Nach Archäologen soll das erste buddhistische Kloster der Mongolei im Jahr 1586 auf den Ruinen des Palasts des Grosskhans gebaut worden sein.

Die Reise nach Orchon Tal bringt Ihnen diese Lebensbedingungen der Nomaden näher und damit gibt Ihnen einmalige Gelegenheit, einen Tag wie Nomaden zu leben, ihr Leben vom Innen zu betrachten. Es ist ein traumhafter Ort geeignet für Öko-Tourismus und Entspannung in der Umarmung der Natur, wo man sein Zelt dicht an einem Fluss aufstellen und vom Rauschen des Wassers begleitet sein Reisetagebuch schreiben kann.

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